Dienstag, 4. September 2012

2 Wochen Cousin und Onkel zu Gast auf der SY Alex

Am Dienstag den 21.August verabschiedeten wir die Dobis und begrüßten einige Stunden später Peter und Christopher auf unserer Yacht. Die Willkommens-Nacht dauerte bis in die Morgenstunden, das hinderte uns aber nicht daran am nächsten Tag schon um 10 Uhr aus der Gouvia Marina auszulaufen. Unser Törnplan für die nächsten 14 Tage stand fest: schnell mit weiten Schlägen Richtung Süden und dann gemütlich wieder zurück nach Korfu.

30 Sm später ließen wir den Anker in der Bucht Lakka auf Paxos fallen. Dort aßen Chris & Peter das erste Mal seit langem wieder original Griechisch und sie waren von Schafskäse im Ofen, gefüllten Paprika, Moussaka, Gyros & Co begeistert.

Den nächsten Tag ging es 50 Sm weiter nach Vasilliki. Wir fuhren bis spät in die Nacht hinein wie immer ohne Wind und nur unter Motor. Kurz vor Mitternacht liefen wir in Vasilliki ein und bekamen sogar einen Platz an der Stadtpier. Einige Fast Food Läden hatten noch offen, und so bekam die Crew noch eine kleine Stärkung. Der darauffolgende Tag wurde in Vasilliki vertrödelt, Windsurfen, Schwimmen und ein, zwei Bier trinken und die Seele baumeln lassen…..

Tags darauf segelten wir mit sehr gutem Wind nach Kastos. Das vom Tourismus komplett verschonte Dörfchen ist wundervoll und wir genossen dort die Stille und super leckere Gavros (kleine Fische).

Da die nächsten Tage Starkwind angesagt war, beschlossen wir den nächsten Tag im sicheren Hafen von Syvota zu verbringen. Wir machten wieder am privat Schwimmsteg der Taverne Stavros mit Mooringleine fest. In Syvota verbrachten wir 2 Tage, die immer spät in der Nacht endeten.

Der nächste Stopp war Porto Spillia auf Menganisi. Der Wirt erkannte uns schnell wieder (erstaunliche Leistung bei ca. 30 unterschiedlichen Yachten pro Tag) und lotste uns auf den letzten Platz im Hafen, da man dort vom vorherrschenden Schwell absolut nichts mitbekommt. Die Nacht dauerte wieder viel zu lange….. Der einzige Nachteil an dem sonst so perfekten Liegeplatz ist , wenn man als Erster ablegen will, dann wird die Ausfahrt von den später kommenden Yachten blockiert und der schiffbare “Weg” wird ziemlich eng. Wir legten am nächsten Tag jedoch sehr früh ab und schafften es aus dem Hafen heraus. Der Grund für das frühe Ablegemanöver war unser nächstes Ziel. Die Stadtpier von Nidri ist nicht sehr groß und wer einen Platz haben will, der muss Glück haben und früh kommen.

Wir hatten Glück und bekamen einen Platz. Am Abend genossen wir Steaks und das Nachtleben von Nidri.

Als nächsten Stopp haben wir die Marina Lefkas auserkoren. Als wir den Lefkas Kanal hinauffuhren sahen wir, daß die Mülldeponie neben der Stadt vor kurzem gebrannt haben musste, es qualmte noch und die Spuren des Brandes waren noch zu sehen. Trotzdem legten wir in der Marina an. Als wir gegen Mitternacht vom Abendessen zum Schiff zurück kamen rochen wir, dass der Wind gedreht hatte und der Brandgeruch der Deponie genau über die Marina wehte. Die Nacht war für die Crew absoluter Horror, und so legten wir ab und passierten die Schwimmbrücke um 09 Uhr in der Früh. Erst einige Seemeilen später wurde die Luft besser und wir konnten wieder frei Atmen. Beim Blick zurück hing eine große braune Dunst-Giftgas Wolke über Lefkas.

Wir machten den langen Schlag zurück Richtung Norden und verbrachten die Nacht in der Bucht Mongonisi auf Paxos.

Den Samstag verbrachten wir in Gaios wo wir im von der Stadt etwas abgelegenen Yachtanleger festmachten. Wir speisten sehr gut nur der Verdauungs-Ouzo wurde wegen Qualitätsmangel einfach nicht milchig trüb… Der Wirt brachte uns jedoch einen neuen, der sehr schön milchig wurde.

Den vorletzten Tag mit unseren Gästen verbrachten wir in Petriti wo wir bei unserem Freund Vasili in der Taverne Leonidas speisten. Unsere Wäsche wurde gewaschen und wir holten unsere in der Taverne deponierten Faltfahrräder wieder an Bord.

Den letzen Tag ankerten wir in der südlichen Bucht von Korfu und begaben uns auf Stadterkundung. Am Dienstag um 1400 Uhr wurden die Beiden vom Taxi abgeholt und zum Flughafen gebracht. Wir fuhren in die Gouvia Marina um unser Schiff für den Rückweg nach Sukosan fit zu machen. Wir wechselten das Motoröl, Ölfilter und den Wasserfilter.

Jetzt sind wir und unsere Segelyacht für den Rückweg gerüstet…….

Die Sonne geht unter, das Ziel noch fern…

Delfine vor Vasilliki Kastos

Einfahrt Syvota

Taverne Leonidas

Petriti

Baufällige Gebäude in Korfu

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