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Dienstag, 3. Mai 2016

Ostern 2016 in Tribunj

Alle Jahre wieder verbringen wir die Osterfeiertage in Kroatien. Meistens spielt auch das Wetter mit und so ist das Aussegeln zu Ostern schon fast ein Muss.

Mit rund 10 Jahren Erfahrung als Bootseigner, gehen die "Frühjahrsvorbereitungen" schon um einiges schneller als zu Beginn unseres Abenteuers.

Winterabdeckung entfernen -- Hauptsegel anschlagen -- Vorsegel anschlagen -- Arbeiten die vor einigen Jahren noch fast einen Tag benötigt haben, sind noch vor Mittag abgeschlossen. So können wir am Nachmittag aussegeln und die neue Geschwindigkeit unter Segel genießen. (neues Antifouling)

Eine kleine Schrecksekunde gab es jedoch, bei dem sonst perfekten Törn. Da wir beim heurigem Motorservice den Warmwasserboiler an den Motorkühlkreislauf anschließen liesen, beobachteten wir bei der Fahrt unter Motor gespannt die Temperaturanzeige und kontrollierten, wann nun endlich Warmwasser kommen würde. Kurz nach der Hafenausfahrt musste der Motor abgestellt werden, die Temperatur war bereits im roten Bereich.

Motor aus - Vorsegel setzen!

Auf den ersten Blick konnten wir den Fehler nicht finden, wir segelten 2 Stunden weiter um den Motor abkühlen zu lassen. Im Hafen segelten wir, mit gerefftem Vorsegel bis zum Steg - für die letzten Meter mussten wir den Motor starten. Alles kein Problem in der Vorsaison - Im Hochsommer könnten man solche Manöver nicht durchführen.

Am Mittwoch, wir waren bereits wieder in Österreich, bekamen wir ein Email des Servicetechnikers. Er hatte vergessen den Kühlkreislauf zu entlüften. Er hat jetzt bereits alles erledigt, am Motor sei kein Schaden entstanden.







Sonntag, 20. März 2016

Neues Antifouling und Service

Rechtzeitig zu Saisonstart erhält die Segelyacht Alex ein neues Antifouling. Auch Motor und Getriebe werden im Zuge des Landaufenthalts serviciert. Zusätzlich wurde die Manschette des Sail-Drives nach rund 10 Jahren wieder erneuert.

Die roten und weißen Stellen am, bereits von Algen und Muscheln gereinigten Schiffsrumpf zeigen den starken Abnutzungsgrad des HEMPEL Antifoulings nach 2 Jahren.

 


Vor der Wasserung wurde der Rumpf gründlich poliert.

Die SY Alex und die CREW sind bereit für den Saisonstart.



Donnerstag, 3. März 2016

Schönes Herbstwochenende - Kurzvideo

Aufgenommen im Herbst 2015 in Kroatien.

Reiseroute:   Tribunj  --  Zlarin  --  Murter  --  Tribunj

 
Link zum Video:

Dienstag, 13. Oktober 2015

Frühlingsimpressionen 2015

Ende April wurde es, trotz eisigen Temperaturen höchste Zeit, ein Wochenende am Meer zu verbringen um mit der SY Alex auszulaufen.





Auch in unserem Stamm-Restaurant "Tople" wurden wir vorzüglich verköstigt.



Sportliche Einlagen durften trotz eisiger Temperaturen natürlich nicht fehlen.




Im Mai verbrachten wir das erste verlängerte Wochenende auf der SY Alex.

Von Tribunj ging es mit leichtem Wind nach Kaprije, wo wir die Nacht an der Mole verbrachten.


Ausblick von der Kirche in Tribunj

Abendstimmung in der Marina Tribunj
Bar im Restuarant "Roco" in Tribunj


 

 
 

Ausblick von der Kirche in Tribunj auf Insel Lukovnik und Insel Logorun 
Gottharts Ausblick
originale Seglerjause

Freitag, 28. September 2012

Last but not Least – Zurück in Sukosan

Die SY Alex steht nun wieder gut vertäut auf ihren Liegeplatz in der Marina Dalmacija. Wir wurden von unseren anwesenden Stegnachbarn herzlichst empfangen.

Eine traumhafte Reise geht somit zu Ende. Auf der Logge stehen 1560 SM und der Flautenschieber hat 280 Betriebsstunden mehr auf den Rücken. 2 Batterien mussten wegen Alterserscheinungen getauscht werden, der Öldrucksensor des Motors war defekt und in den letzten Wochen hat die Windmessanlage gestreikt.
Im großen und ganzen sind das Alles nur Kleinigkeiten und so bleibt die Erinnerung an einen super Törn ohne große Schwierigkeiten.

Wir bedanken uns bei Allen für die netten Email Nachrichten und die Gästebuch Eintragungen und warten schon wieder sehnsüchtig auf den nächsten Sommer…..

Die SY Alex beim Einlaufen in die Marina Die Muring wird ein letztes Mal gespannt
Begrüßungs Sekt

Mittwoch, 26. September 2012

Solta – Primosten – Vodice – Murter – Soline

Nach unseren teuren Aufenthalt in der Marina Palmizana segelten wir weiter Richtung Norden. Der Wind lässt uns in Kroatien nicht in Stich, und so segelten wir die rund 20 Sm zur Nordspitze Soltas mit durchgehend hoher Geschwindigkeit. Dort angekommen machten wir in der kleinen Bucht Sesula mit freundlicher Unterstützung des Gastwirten an der Boje fest (er kommt mit einem Boot entgegen und fädelt den Festmacher durch das Bojenauge).

Seine Konoba liegt etwas erhöht am Berg und man geniest von oben die Schönheit und Ruhe der Bucht. Das Preis/Leistungsverhältnis im Lokal war vorbildlich. Die Bucht wurde trotz Nachsaison bis zum Abend voll.

Auf den beiden vergangenen windigen Tagen folgte ein windstiller Tag. Eigentlich zur idealen Zeit, da wir nach Primosten wollten und so nicht gegen Wind und Wellen am Kap Ploca kämpfen müssen. Am Kap bläst der Wind immer etwas kräftiger und die Wellen türmen sich im Kap-Effekt auf.

Primosten erreichten wir um circa 14 Uhr und waren verwundert, da keine einzige Yacht im Stadthafen lag. Doch auch hier trudelten die Yachten gegen Nachmittag ein und am Abend war sogar das vorgelagerte Bojenfeld belegt. In Primosten gibt es wieder eine sehr große Anzahl an Restaurants und Bars, man merkt jedoch, dass Ende September auch die Saison in Kroatien sich dem Ende neigt.. Man kann sich vorstellen,dass in der Hauptsaison die Gassen voll sind.

Sonntag den 23.September starteten wir um 10 Uhr. Wir treffen uns mit Luona und Reinhold aus Frankfurt in Vodice. Wind aus Süd schob uns zügig die knapp 14 Sm Richtung Norden. Auf den Weg nach Vodice haben wir den Katamaran mit unseren Bekannten gesichtet und dank ordentlichen Wind und 7 Knoten Geschwindigkeit rasch eingeholt.

Das Treffen in Vodice war ausgesprochen lustig. Nach dem Steakessen bei Konoba Guste wurde noch bis spät in die Nacht gefeiert.

Am nächsten Tag heuerte Alex an Bord des Katamarans an, um mit dem Kat die kommende Strecke nach Murter zu segeln. Im Gegenzug kam ein Crewmitglied des Kats an Bord der SY Alex. Das Katamaran-Segeln war zwar seglerisch nicht anspruchsvoll, der Speed des Kats war jedoch enorm. Das Crewmitglied des Kats war zum Schluss vom Segelverhalten eines Einrumpfers sichtlich geschockt, und so wechselten wir bei einem Badestopp vor Murter wieder zur original Crew.

Das Anlegen vor dem Restaurant Fabro in Murter stellte kein Problem dar und das Essen in diesem Restaurant ist jedem zu empfehlen.

Am Dienstag verabschiedeten wir uns von unseren Wegbegleitern, da der Kat wieder Richtung Süden musste und wir setzten unseren Weg “nach Hause” fort. Wir beschlossen vor der Heimreise zur Marina noch einen Zwischenstopp in der Bucht Soline auf Pasman einzulegen. Auf den Weg zur Bucht  bemerkten wir ein hilflos umhertreibendes Motorboot. Die Besatzung ruderte und als sie uns sahen, winkten sie mit den Paddeln. Für uns war klar, dass man hier helfen muss.

Als wir näher kamen sah man die Erleichterung in den Gesichtern der beiden etwas älteren Insassen. Wir sind die erste Yacht seit mehr als einer Stunde die stehen geblieben ist, und Hilfe anbot. Andere Yachten seien einfach vorbeigefahren. Natürlich schleppten wir die Beiden in den nächsten Hafen. Sie bedankten sich tausendmal und wollten uns sogar bezahlen. Wir nahmen jedoch nichts an.

In der Soline speisten wir wieder perfekt und hatten so einen wunderschönen letzten Abend auf See.

Am nächsten Tag ging es zurück in die Marina, wo wir von den anwesenden Stegnachbarn herzlichst empfangen wurden. Eine lange tolle Reise ging hiermit ohne größere Zwischenfälle zu Ende.

Die 1500 Sm haben wir überschritten Schöne Bucht Sesula auf Solta

Restaurant Sismis in Sesula Ausblick auf Sesula Bucht

Primosten Noch einzige Yacht in Primosten

Soline Bucht auf Pasman

Freitag, 21. September 2012

Marina Lumbada Korcula – ACI Marina Palmizana

Wieder einmal wird unsere Reise von der Wettervorhersage beeinflusst. Starker Nordwind, keine Bora, mit Gewitter am Donnerstagmorgen. Unsere weiteren Pläne auf den Haufen geworfen, beschlossen wir den sicheren Hafen der ACI Marina Korcula anzulaufen.

Das Wetter präsentierte sich am Mittwoch von seiner schönen Seite, wieder einmal ohne Wind, es war die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Wir motorten die imposante Küste Mljets entlang Richtung Korcula. Um 1500 Uhr waren wir vor der Marina wo ein energischer ACI Mitarbeiter alle kommenden Yachten abwies, “Marina is full!!!” Also beschlossen wir in die etwa 2 Sm südlich gelegene Marina Lumbarda zu fahren.

Das war eine sehr gute Entscheidung. Die Marina dort ist viel günstiger als die ACI Marina Korcula (wir zahlten nur 38 Euro für die Nacht) und die Infrastruktur ist auch ordentlich. Ein naher Strand macht die Marina Lumbarda sogar zur besseren Wahl im Hochsommer.

Beim Abendessen folgten wir wieder einen Tipp der Yachtrevue und gingen in die Konoba Zure am Südwestende des kleinen Städtchens. Die Konoba, die etwas ferner vom Hafen liegt ist ein wahrer Geheimtipp. Es werden ausschließlich Produkte aus eigener Produktion angeboten. Leider kein Bier, der eigene Wein war jedoch auch sehr gut. Wir aßen einige Vorspeisen, einen Salat und Fisch zu einem sagenhaften Preis und von außergewöhnlicher Qualität.

Am nächsten Tag in den frühen Morgenstunden brach das Gewitter los, der Wetterbericht hatte wieder einmal seine Genauigkeit bewiesen. Es tobte jedoch nur einige Stunden und so konnten wir um 11 Uhr bei starkem Wind auslaufen.

Die Überfahrt zur Insel Hvar war eine sehr nasse und salzige Angelegenheit. Die Yacht stampfte in den Wellen und der Wind wehte die Gischt über das Schiff. Um 16 Uhr lies der Wind nach und wir mussten die restlichen Kilometer Motoren. Um kurz nach 18 Uhr machten wir mit den letzten Sonnenstrahlen in der ACI Marina Palmizana fest. Die Fahrt war mehr als anstrengend und so wählten wir den einfachen Weg in die Marina.

Für das Anlegen bezahlten wir insgesamt 73 Euro für die Marina & rund 100 Euro im Marina Restaurant für ein eher mäßiges Essen. Die Marina wird uns so schnell nicht mehr sehen….

Strand neben Marina Lumbarda “Kleines Schiff” im Bau

Korcula Der überfüllte Stadthafen Hvar

Die Marina wurde Freitag Morgens schnell leer ACI Marina Palmizana

Mittwoch, 19. September 2012

Sipanska Luka – Prozura auf Mljet

Von Cavtat ging es um 0900 Uhr los, der Schwell der die ganze Nacht in die Bucht stand, ließ uns die ganze Nacht nicht schlafen. Da wieder mal kein Wind vorhergesagt war, motorten wir an der Altstadt Dubrovniks vorbei nach Sipan. Dort aßen wir in der von der Yachtrevue empfohlenen Konoba Marka sehr vorzüglich und ausgefallen (Tintenfischlaibchen, usw.).

Der Baulärm der in der Bucht entstehenden Gebäude bewegte uns dazu gleich wieder morgens abzulegen. Die Reise ging weiter nach Mljet, genauer gesagt in die Bucht Prozura (wieder eine Empfehlung der Yachtrevue). Wir aßen wieder wie nicht anders zu erwarten sehr gut (Wildschwein Peka und Beefsteak), jedoch auf gehobenen Preisniveau.

Altstadt von Dubrovnik Café vor der Altstadtmauer

Durchfahrt nach Sipanska Luka Sipanska Luka

Bucht Prozura auf Mljet Ausblick von der Konoba Marijina